Die Kanarischen Inseln gehören als Teil Spaniens zwar auch zur Europäischen Union, sind wegen ihrer Lage vor der Küste der Westsahara jedoch geographisch ein Teil Afrikas. Ursprünglich von den Guanchen besiedlelt, wurden sie im 15. Jahrhundert von den Spaniern erobert, die die Kultur der Guanchen weitgehend verdrängten. Heute ist der Archipel wegen seines ganzjährig frühlingshaften Klimas ein beliebtes Urlaubsziel bei vielen Europäern. Während die trockeneren Ostinseln Fuerteventura, Lanzarote und Gran Canaria vor allem Badegäste anlocken, sind die wetterbedingt feuchteren Westinseln La Palma, La Gomera und El Hierro mit ihren grünen Regenwäldern bei Wanderern sehr beliebt. Teneriffa, die größte Insel der Kanaren, vereint beide Arten des Urlaubs. Während die sonnigen Sandstrände jedes Jahr von tausenden Badeurlaubern bevölkert werden, ist das gebirgige Landesinnere mit dem 3.718 m hohen Pico del Teide, dem höchsten Berg Spaniens, ein Paradies für Outdooraktivisten.
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