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  • Blick auf den Großen Ostersee.
  • Zahlreiche schöne Ausblicke bieten sich auf der Rundwanderung um den Großen Ostersee.
  • Über die Marieninsel schauen wir auf den Ostersee.
  • Diesen schönen Blick auf Iffeldorf erleben wir wenige Meter nach unserem Start.
  • Die Loisach.
  • Am Endpunkt unserer Tour treffen wir auf den Kirnbergsee.
  • In Penzberg laufen wir hinter dem Sportstadion auf einen asphaltierten Rad- und Spazierweg.
  • Am Ende unserer Tour passieren wir die Wallfahrtskapelle am Hohenpeißenberg.
  • Ziel unserer Tour ist das Kloster Benediktbeuern.
  • Eine Holzbrücke überspannt den Lainbach.
  • Wer sich über den Steg traut, sitzt an dessen Ende auf einer Bank mitten auf dem Neusee.
  • Touristeninformation, Bioladen und Schaugarten sind in dieser eindrucksvollen Anlage untergebracht.
  • Kulturzentrum Alte Post in Seeshaupt.
  • Ein Blick auf Seeshaupt.
  • Die berühmte Kirche von Wies.
  • Blick von der Lechbrücke.
  • Schäumende Stromschnellen.
  • Blick über den Lechsee.
  • Die Kirche von Lechbruck in Sicht.
  • Kirche in Wildsteig.
  • Der große Maierhof in Rottenbuch.
  • Ausblick von der Schönegg Alm auf den Schwaigsee.
  • Radweg entlang der Ammer.
  • Die markante Silhouette vom Fernsehturm und der Wallfahrtskirche auf dem  Hohenpeißenberg.
  • Altarraum der Sankt Michael Kirche in Bertoldshofen.
  • Das fürstbischöfliche Schloss in Marktoberdorf.
  • Die katholische Pfarrkirche St. Martin in Marktoberdorf.
  • Die St. Michaels Kirche in Bertoldshofen.
  • St. Georg am Auerberg.
  • Blick vom Auerberg in Richtung Südosten zum Ammergebirge.
  • Blick vom Auerberg in Richtung Allgäuer Alpen und Tirol.
  • Die Kirche von Lechbruck.
  • Blick vom Auerberg auf die Alpen.
  • Die Lederer-Madonna aus dem 16. Jahrhundert in St. Georg am Auerberg.
  • Der heilige Georg in der Georgskirche am Auerberg.
  • Der Innenraum der Wieskirche.
  • Durch Wiesen führt der Weg zu den Osterseen.
  • Die Wieskirche bei Steingaden.
  • Ein Kloster entlang des Prälatenwegs.
  • Die Basilika Anastasiakapelle.
  • Der Prälatenweg führt uns an einem Moos vorbei.
  • Der Prälatenweg führt uns an einem Moos vorbei.
Schwierigkeit:
mittel
Strecke:
143,7 km
Aufstieg:
1189 m
Abstieg:
1337 m
Dauer:
50:0 h
Niedrigster Punkt:
559 m
 
Höchster Punkt:
1038 m
 
Bewertungen:
(0)
 
 
Kondition:
Technik:
Erlebnis:
Landschaft:

Die Tour

Der Prälatenweg bietet eine besondere Vielfalt an Kirchenbesuchen, der sich für uns auf rund 140 km durch abwechslungsreiche Voralpenlandschaft von Marktoberdorf bis Kochel am See erstreckt. Neben Benediktbeuern liegen viele weitere bedeutende Klöster wie Steingaden, Rottenbuch, Polling und Bernried, sowie das Rokokomeisterwerk der Wieskirche auf unserem Weg, der bequem in sechs Tagesetappen zu meistern ist.

Der Prälatenweg – die schönste Art, von Marktoberdorf nach Kochel am See zu gelangen. 140 Kilometer durch Filze und Moose, durch Wiesen und Wälder, vorbei an Bilderbuchgehöften, immer die großartige Alpenkulisse zur Seite. Die Fernroute verläuft parallel zum Gebirge, also ohne anstrengende Steigungen. Eine gemütliche und sinnenfrohe Strecke, zu Fuß oder auch mit dem Rad. Der Name kommt übrigens von den Klöstern entlang der Route: Steingaden, Rottenbuch, Polling, Bernried und Benediktbeuern. Der Prälatenweg bietet etwa sechs Tagesetappen voller kultureller und kulinarischer Highlights, bequem als organisierte Tour zu entdecken oder ganz individuell.

 

Start der Tour

Ehemaliges Schloss in Marktoberdorf (Ostallgäu)

Wegbeschreibung

Ettape 1: Marktoberdorf – Bertoldshofen – Burk – Riedhof – Echt – Settele – Buchen – Geisenhofen – Auerberg (1055 m NN)

Marktoberdorf, kurfürstliche Residenz

Wer den Prälatenweg von West nach Ost gehen will, startet beim Schloss in der Kreisstadt des Landkreises Ostallgäu Marktoberdorf. Am besten erreicht man das Schloss, einst kurfürstliche Residenz heute Bayerische Musikakademie, wenn man den Schildern der „Musikakademie“ folgt. Dort gibt es ausreichend Parkplätze. Die Lindenallee nimmt uns auf. Dicht über der Stadt wandern wir zwischen knorrigen Bäumen. Nach einer Kreuzung geht es etwas bergauf. Bei der nächsten Kreuzung am Rande des Neubaugebietes zweigen wir links in nördlicher Richtung ab. Beim ersten Feldweg biegen wir wieder rechts ab. Dort geht es östlich abwärts zwischen Feldscheunen hindurch. Vor dem Wald beim Linksbogen durch zwei Waldstreifen, wieder ins Weideland, an einer Baumreihe entlang. Hier rechts weiter durch einen von Bäumen gesäumten geteerten Hohlweg ins Tal der Geltnach. Dort nach links entlang der Hauptstraße in den Ort Bertoldshofen. In Bertoldshofen vorbei an der Kirche, beim Gasthof Königswirt über die Geltnachbrücke. Dort rechts in die Schlossbergstraße, aufwärts, am letzten Haus vorbei, den Hohlweg hinauf, durch einen Buschwald.

Über Burk zum Burgstall

Hier steht ein Sühnekreuz für Pfarrer Josef Iglinger, der im Jahre 1481 an dieser Stelle erschlagen wurde. Man gelangt ins Weideland. Von hier haben wir einen weiten Blick auf die Gipfelreihe der Allgäuer und Ammergauer Alpen. Bei der ersten Feldwegabzweigung halten wir uns gleich links. Burk ist bereits in Sicht und langsam spazieren wir auf die ersten Häuser zu. Im Ort pilgern wir geradeaus unter einer Scheunenauffahrt hindurch. Von dort aus links in die Dorfstraße und dann rechts weiter, an der Kirche vorbei auf der Stöttener Straße. Auf dieser Straße bleiben wir bis zur Abzweigung Riedhof. Dort folgen wir dem grünen Schild. Beim Abzweig zum ersten Gehöft halten wir uns rechts auf dem Teerweg. Im Weiler geht es vor der Kapelle links hoch. Erneut spazieren wir unter einer Scheunenauffahrt hindurch. Bei der Kreuzung vor einem Haus zweigen wir dann links ab zum Bach mit einer Baumreihe. Dort stoßen wir auf einen Parkplatz mit einer Sitzgruppe und einem Findling. Geradeaus würden wir nach ca. 700 m das „Geldloch“ erreichen. Wir wandern jedoch rechts in die Wiesen und Felder. Linker Hand ist der Hügel des Burgstalls. Rechts unten sehen wir auf einen Weiher.

Vom Sechspfarrenwald zum Guggenberg

Mit zunehmender Höhe wird der Wiesenweg schlechter. In der Koppel bestimmen einzelne Bäume unsere Richtung. Oben angekommen erreichen wir eine kleine Straße, der wir nach links folgen Richtung Echt. Wir wandern durch den Weiler, vorbei an der hölzernen Kapelle. Beim Abzweig halten wir uns rechts, hinunter in die baumbestandene Bachschlucht. Jenseits der Schlucht führt uns der Weg wieder hinauf zum Settele. Von hieraus haben wir einen weiten Blick unter anderem auf den Auerberg. Auf der kleinen Straße halten wir uns nach dem Haus links. Bei der Straßeneinmündung gehen wir weiter geradeaus in Richtung Mösten. Beim nächsten Abzweig zweigen wir nun rechts ab zwischen zwei Waldstücke hindurch, über eine Kreuzung geradeaus zum linken Waldrand. Dort lassen wir den Wald hinter uns und folgen einer Koppel abwärts. Der Weidensee bleibt rechts liegen. Hinter dem See pilgern wir rechts vom Teerweg weg ins Bachtal hinunter zum Waldrand des Guggenberges. Unser weiterer Weg schlängelt sich durch Wiesen leicht berauf, bis wir eine Fahrstraße kreuzen (Achtung!). Hier folgen wir dem Feldweg im Blickwinkel des Auerberges. Durch Grünland steigen wir zum Weiler Buchen auf.

Auf dem Auerberg

Auf dem Weg nach Buchen halten wir uns rechts. Im Ort wandern wir auf der Fahrstraße bis wir links abbiegen. Dort spazieren wir vorbei an Hofstatt. Vor dem Schild „Geisenhofen“ biegen wir rechts ab zum Kirchlein. Am Kirchlein vorbei ins Landschaftsschutzgebiet. Nun aufwärts bis zu einem Wegabzweig, links weiter in die Wiese, am Koppelzaun entlang, leicht aufwärts, auf ein Holzkreuz zu. Vor dem Holzkreuz zweigen wir links in den Wald ein. Hier lohnt sich, bevor wir in den Wald eintauchen, ein Rückblick.
Danach führt uns der Weg steil hinauf durch einen Hohlweg ins Koppelgelände, über einen Bachlauf. Dort geht es rechts weiter durch einen Koppeldurchlass. Hier ist es schlecht zu laufen, wenn es zuvor geregnet hat. Ein zweiter Koppeldurchlass führt uns in Richtung Maibaum. Wir kommen auf die Auerberger Auffahrtsstraße, wandern links hinauf zur Wirtschaft und Kirche.

Ettape 2: Auerberg (1055 m NN) – Lechbruck am See – Steingaden

Nach der Einkehr geht es auf der Auffahrtsstraße wieder ein Stück hinunter. Wir gehen vor dem Straßenbogen geradeaus in den gesperrten Weg. Dieser führt zur Koppel, wo es neben dem Wald über den Wiesenbuckel aufwärts geht. Nach dem Koppeldurchlass halten wir uns rechts zum Rand des rechten Waldstückes. Ein herrlicher Panoramablick tut sich auf. Voraus steht ein Holzkreuz. Hier schwenkt der Weg nach links in einem großen Bogen zum Gehöft des Helmer. Nun wandern wir am Hang unter den Keltenwällen leicht bergab. Bänke laden zur Rast, um die schöne Aussicht zu genießen. Nach einem Absatz wird es steiler. Wir kommen am Sennhof vorbei. Ab hier geht es rechts auf der Straße steil weiter. Die Straße führt neben einer Bachschlucht an einem Waldstück entlang. Bei der ehemaligen Molkereisammelstelle Straß biegen wir nach links in die breite Straße ein. Ab Straß können Sie sich für eine der zwei Routen nach Angerhof entscheiden. Route I über Bernbeuren und Route II (schnellere Variante) über Thalhof.

Route I

Wir gehen bei Straß links ab und wandern entlang der Baumreihe nach Senthub. Der Weg führt uns hinunter auf die unterste Landstufe überm Lechtal. Hier liegen vereinzelte Gehöfte verstreut über Weideland. Wir halten uns weiter abwärts, lassen an der Kreuzung den Ellensberg links liegen und wandern links weiter abwärts über die Burgstraße nach Bernbeuren hinein. Wir erreichen nach dem Brunnen ein Kriegerdenkmal, an welchem wir rechts vorbei und weiter zum Marktplatz gehen. Dort geht es rechts eine lange Gasse an der Kirche entlang. Nun erreichen wir ein Stoppschild an welchem wir rechts in die Füssener Straße einbiegen. Gegenüber dem Friedhof biegen wir rechts in die schmale Straße ein und gehen bis zum letzten Haus hinauf. Dort geht es dann weiter in die Wiesen, wo wir zu einer kleinen Kapelle und einer Bank wandern. Am Koppelzaun halten wir uns abwärts – vorbei an der Bank und weiter am Zaun. Wir folgen zwischen den Koppeln dem Graben, lassen das Flurkreuz am Weg liegen und kommen zur Straße. Dort wandern wir rechts weiter bis zum Ortsschild „Angerhof“. Hier treffen wir auf die Route II.

Route II

Wir gehen geradeaus weiter. Nach ca. 500m biegen wir rechts zum Thalhof ab. Dort gehen wir am rückwärtigen Gebäude vorbei, links zur Kapelle und links zur Kreuzung vor dem Wieshof. Nun wandern wir rechts weiter bis wir im Wäldchen sind. Dort führt der Weg links weiter bis zur Straße, wo wir links den „Angerhof“ erreichen. Hier treffen wir auf Route I. Am Ortsschild „Angerhof“ wandern wir südlich in Richtung Bachbrücke und weiter, bis wir rechts an einem Gehöft vorbeigehen. Danach geht es links auf einem baumbesäumten Bach hinunter ins Tal. Nach der Bachbrücke erreichen wir Echerschwang. Dort biegen wir links in die breite Straße ein. Nach dem Feuerwehrhaus mit dem Löschweiher halten wir uns rechts. Hinter dem letzten Haus biegen wir in den ersten Weg rechts ein. Nun kommen wir durch den Golfplatz mit Landhaus Hotel. Der Weg führt in einem Linksbogen zum Waldrand. Links wandern wir weiter bis kurz vor den Parkplatz. Dort biegen wir rechts in den breiten Weg, der in den Wald führt. Wieder aus dem Waldstreifen hinaus – unterhalb des Weilers Gsteig – gehen wir aufwärts zu einer Baumreihe. Von hier sieht man auf den Lechstau und die ersten Häuser von Lechbruck. Am Gasthof Hirsch, der zur zünftigen Einkehr einlädt, wandern wir links in die Vorfahrtsstraße. Bei der Abzweigung geht es wieder rechts hinunter auf die Hauptstraße. Dort wandern wir rechts bis zum Sporthaus Kössel. Am Sporthaus Kössel folgen wir links dem Pfad zwischen den Häusern, über den Steg und am Metallwerk rechts am Lechufer weiter bis zur Lechbrücke.

Über den Lech zur Wieskirche

Nach dem Überqueren der Lechbrücke gehen wir in Gründl die Abzweigung rechts. Am Ortsausgang folgen wir der Gabelung links und gehen immer an der Straße weiter bis nach Steingädele, weiter bis wir auf die Bundesstraße stoßen. Wir gehen rechts an der Straße weiter, bis wir wieder rechts in die Sandgraben Straße einbiegen. Diese führt in eine leichte Rechtskurve. Direkt nach dieser Kurve gehen wir links weiter in der Sandgraben Straße bis wir auf die Füssener Straße stoßen. Dort gehen wir links. An der Fußgängerampel überqueren wir die Straße und wandern zwischen Gasthaus Post und dem Kriegerdenkmal direkt auf den Marktplatz zu. Vor der Kirche geht es rechts durch den Torbogen hindurch. Die Welfenstraße führt uns weiter bis zur Abbiegung nach Litzau. Dort biegen links in die Graf-Dürckheim-Straße ein. Wir folgen ihr durch Litzau hindurch und weiter zur Bundesstraße. Dieser folgen wir rechts bis wir die Gasthäuser bei der Wieskirche erreichen. Nachdem wir uns die Wieskirche, welche ein UNESCO Weltkulturerbe ist, in Ruhe betrachtet und im Wirtshaus eine Stärkung zu uns genommen haben geht es weiter.

Ettape 3: Wieskirche – Wildsteig – Böbing – Peißenberg – Polling – Weilheim in Oberbayern

Wir wandern die Bundesstraße ein paar Meter wieder zurück und gleich rechts den Weg Richtung Schwarzenbach. In Schwarzenbach angekommen biegen wir rechts in die Straße 892, welcher wir nur wenige Meter folgen. Bei der nächsten Abzweigung biegen wir links in die Straße Richtung Wildsteig ein. Es geht immer geradeaus, direkt vorbei am Naturschutzgebiet. Wir lassen Unterhäusern hinter uns, gehen weiter zur Kreuzung. Hier wandern wir geradeaus hinauf nach Wildsteig hinein. Oben angekommen geht es rechts in die Vorfahrtsstraße (Gemeindeverwaltung / Verkehrsverein) und weiter hinauf zur Schule. An der Schule gehen wir in die Kirchbergstraße. Kurz vor dem Gasthof zur Post gehen wir links ab, am Maibaum vorbei und an der Kirche den steilen Grottenweg abwärts. Es lohnt sich, hier in Wildsteig zum Beispiel bei der schönen Grotte zu verweilen. Unten angekommen überqueren wir die Bachbrücke und gehen rechts die Riedstraße hinauf, am Gasthof Strauß vorbei. Immer noch auf der Riedstraße geht es halblinks weiter bis zur Kreuzung, an welcher es gerade aus dem Ort hinausgeht. Am Ende der Riedstraße treffen wir auf die Staatsstraße 2059 (Teil der „Romantischen Straße“), die wir durch die rechts abzweigende Unterführung queren.

Zum Rottenbucher Kloster

Jenseits der Unterführung wandern wir rechts haltend auf dem landw. Fahrweg immer der Staatsstraße entlang bis zu einem Wanderparkplatz. Am Parkplatz überqueren wir den Wirtschaftsweg und gehen weiter auf dem Grünstreifen entlang der Staatsstraße bis zu einem weiteren, nach einem Wäldchen von der Staatsstraße nach links abzweigenden Fahrweg. Dieser Weg führt uns auf den Scheitelpunkt des sich von Schönegg nach Westen ziehenden Höhenrückens wo wir den „Panoramaweg“ kreuzen (wer hier rechts abbiegt, kann über die „Schönegger Käse-Alm“ (Einkehrmöglichkeit) ebenfalls nach Rottenbuch wandern. Diese Strecke ist allerdings nicht als „Prälatenweg“, sondern als Radweg „Romantische Straße’“ ausgeschildert. Nun abwärts zu einem Wald (Sebastian-Wäldchen) durch den uns ein Hohlweg in das Tal führt. Unten angekommen pilgern wir zunächst geradeaus weiter, links liegt der Hof „Talbauer“. Bei der nächsten Weggabelung rechts auf dem asphaltierten Weg aufwärts. Beim nächsten Hof links weiter, bis der „Wildsteiger-Weg“ in die Solderstraße einmündet. Auf dieser gehen wir rechts weiter bis der Weg bergab führt. Dort zweigt ein Fußweg nach links ab, dem wir durch ein Wäldchen mit Bachschlucht und wieder auf die Solderstraße kommend folgen. Weiter abwärts und geradeaus in die „Weihangerstraße“. Auf dieser gelangen wir, ohne weitere Abzweigungen zu nehmen, zur Querungshilfe der Bundesstraße 23. Über die B23, Leonhardi-Brunnen am Mühlbach, durch die Fohlenhof-Bögen zur Ortsmitte. Am „Café am Tor“ vorbei und durch das Tor-Gebäude gelangen wir zur herrlichen ehemaligen Klosterstiftskirche „Mariä-Geburt“.

Über die Ammer nach Böbing

Weiter geht es links haltend in nördlicher Richtung durch den unteren Klosterhof, durch einen alten Torbogen abwärts, auf der zweiten Abzweigung nach rechts auf ebenem Weg in den Wald. Wo sich der Weg nach rechts aufwärts wendet gehen wir links steil abwärts in das Ammertal. Wir überqueren die Bundesstraße und gehen auf der Nordseite die Ammer entlang, direkt nach Mühlegg. Dort gehen wir auf der Straße geradeaus weiter bis wir auf eine Straße stoßen. Hier gehen wir links weiter und immer geradeaus. Schließlich erreichen wir auf der Rottenbucher Straße Böbing. In Böbing biegen wir am Gasthof links in die Peißenberger Straße ein.

Zu den Prälaten von Polling

Geradeaus geht es weiter durchs grüne Mayfilz, vorbei am Osterwalder Gut, die Serpentine hinunter, über die Ammer und hinein nach Peißenberg. Wir befinden uns auf der Böbinger Straße. Wir gehen geradeaus weiter und münden in die Schongauer Straße. Diese wird im Ort zur Hauptstraße und rechts folgend zur Pollinger Straße. Wir befinden uns nun auf direktem Weg nach Polling. An der Ammer überqueren wir mit Hilfe der Unterführung die Staatsstraße und folgen ihr weiter bis wir eine Abzweigung, die Huglfinger Straße, erreichen. In diese biegen wir stark links ein und gehen weiter. Wir erreichen den schönen Ort Polling. Wir spazieren am Tiefenbach entlang und erreichen die Klosterkirche. Ein Muss ist die Einkehr in die Klosterwirtschaft. Alte Berühmtheiten haben hier schon ein kühles bayerisches Bier gekostet. Nach Umschau und Rast gehen wir in Richtung Weilheim.

Prälatenweg heißt’s nach Weilheim zu

Beim Neuwirt biegen wir rechts in den Prälatenweg ein. Am Ortsrand bei der Kreuzung führt er links als Fußund Radwanderweg weiter, bis die ersten Häuser von Weilheim erreicht werden. Auch hier bleiben wir auf dem Prälatenweg bis zum Wirtshaus, biegen dort nach rechts in die Waisenhausstraße ein. An der nächsten Kreuzung mit Ampel biegen wir links in die Alpenstraße ein und folgen ihr bis zum Rathausplatz. Hier geht es rechts in die „Obere Stadt“, idyllisch entlang am Auerbergbach. Nach mehreren Metern wird aus der Oberen Stadt die Deutenhausener Straße.

Ettape 4: Weilheim in Oberbayern – Bernried am See – Seeshaupt – Iffeldorf

Wir bleiben auf der Deutenhausener Straße, durchqueren die Orte Deutenhausen, Marnbach und Magnetsried. Nach Magnetsried gehen wir bis zur Abzweigung nach „Jenhausen“. Wir folgen der Straße links, gehen nach Jenhausen hinein. Etwa in der Mitte des Ortes, gegenüber dem Maibaum, vor dem Haus Nr. 2, rechts steil aufwärts ins Weideland. Hier heißt es aufpassen! Noch vor dem Waldrand auf Höhe des landwirtschaftlichen Gebäudes, müssen wir links entlang des Grabens in den Wald und geradeaus auf einem Brettersteig durch Moorgebiet.

Durch die Nußberger Weiher nach Bernried

Wir kommen über einen Steg auf einen Feldweg. Vorab sehen wir den Nußberger Weiher. Nun links hoch und beim Abzweig rechts. Rechts haltend wandern wir in den Wald hinunter, über eine sumpfige Lichtung und unterm Hügel links weiter in die Wiesen hinein, und gleich rechts ab zum Waldeck. Der erste Weiher bleibt links liegen. Wir gehen also vor dem Weiher rechts in den Wald, halten uns in Ufernähe, queren den Damm und steigen halblinks hoch über einen Buckel. Wir kommen aus dem Wald heraus, erreichen den rechten Rand des nächsten Weihers und das Gut Nussberg. Hier gehen wir rechts an der Kapelle vorbei aus dem Gutsbereich am Ufer des Nußberger Weihers. Nach links stoßen wir auf die Bernrieder Kreisstraße, gehen links in den Wald über einen Buckel und beim Wendeplatz am Straßenbogen links ab in den Forstweg. Wir bleiben innerhalb des Waldes, um im Wald nochmals hinaufzusteigen auf eine Art Grat. Nun rechts wieder hinunter. Über einen Graben wandern wir weiter aufwärts, erneut über einen Buckel, auf dem wir links oben bleiben, bis es dann endlich rechts hinuntergeht. Hier geradeaus durch das Schilffeld am südlichen Ende des Neusees. Danach halten wir uns links die Forststraße hoch zum Rand des Weidelandes. Auf einem Teerweg kommen wir wieder durch ein Waldstück, steigen über Weideland aufwärts über eine Höhe und zur Bernrieder Straße, hier rechts durch die Siedlung Hapberg in den Ort hinein über die Bahnlinie und weiter geradeaus auf der Weilheimer Straße, bis rechts die Seeshaupter Straße abzweigt. Dieser folgen wir aus dem Ort und immer weiter bis nach Seeshaupt. Hier können wir bis zur Ortsmitte auf der Straße bleiben. Beim Gemeindeamt geht es die Penzberger Straße entlang bis zum Abzweig Richtung Bahnhof. Hier zweigen wir rechts ab, folgen der Bahnhofstraße bis zu deren Ende. Wir überqueren die Osterseenstraße und den Bahnübergang. Über die Hohenberger Straße verlassen wir den Ort. Wir wandern nun auf den Wald zu und zweigen bei der ersten Wegegabelung nach links in den für KFZ’s gesperrten Waldweg ein, bis nach Ellmann. Gegenüber dem ersten Bauernhof biegen wir nach links ab und gehen auf dem Waldweg weiter. Kurz darauf nochmals links „Lauterbach Ostersee“.

Durch das Gebiet der Osterseen

Ein Rechtsbogen bringt uns auf eine lange Gerade. Nun bleiben wir ein ganzes Stück auf dieser geraden Strecke. Wir kommen zu einem Abzweig mit 25 % Gefälle. Es geht links hinunter und drunten auf dem Querweg links weiter zum Tennisplatz. Danach wandern wir gleich rechts, dann links am Parkplatz vorbei zum Klinikgelände. Weiter geht es im Rechtsbogen auf dem Feldweg, der zwischen Weideland überm See entlangführt, zum Wald und drunten im Wald am Seeufer direkt weiter. Leicht zieht der Weg aufwärts vom See weg über eine Höhe, dann wieder abwärts bis zu einem geteerten Querweg, dem wir nach links folgen. Am Rand der Koppeln wird schließlich das Weideland gequert, bis wir wieder zum Waldrand kommen. Nach dem Abzweig zum Fohnsee gehen wir nicht zum Badeplatz, sondern kurz darauf einen Pfad halblinks ins Feuchtgebiet hinein. Dann wandern wir die Wiese hoch über einen Hügel, am Buschrand und an Koppeln hinaus ins Grünland, vorbei am Wanderparkplatz zur Vorfahrtsstraße, auf dieser links aufwärts nach Iffeldorf hinein, die Hofmark geradeaus weiter bis zur Sparkasse, rechts vorbei in die Heuwinklstraße und beim letzten Haus wieder rechts zur Heuwinklkapelle.

Etappe 5: Iffeldorf – Penzberg – Schönmühl – Bichl – Benediktbeuern – Kochel am See

Die wunderschöne Heuwinklkapelle steht auf einem Hügel. Sie erlaubt Rast und Umschau vor dem Weiterweg. An der Kapelle vorbei geht es in die Wiesen auf dem gesperrten Weg zum Waldrand, an diesem entlang, schließlich bergab. Wir queren die Autobahnbrücke und steigen gleich links neben der Autobahn über eine Höhe. Nach dem Waldstück sofort rechts. Dann links ins Moos, rechts in den Querweg, am Bahndamm entlang und am Übergang links über die Gleise. Nun gehen wir am Kirnberger See entlang, vor dem Campingplatz rechts und gerade zur Hubkapelle. Hinab und gerade durchs Neubaugebiet von Penzberg. Hier können wir rechts durch die Frauenschuhstraße gehen bis wir auf die Fischhaberstraße stoßen. Hier gehen wir rechts und folgen der Straße, bis wir die Staatsstraße erreichen. Hier halten wir uns rechts, überqueren diese bei Möglichkeit und folgen der Hauptstraße rechts weiter. Wir befinden uns auf der Karlstraße. Diese macht eine Linkskurve, der wir folgen. Bei der Kreuzung gehen wir geradeaus weiter bis wir schließlich auf die Straße „An die Freiheit gelangen“. Dort gehen wir bergab, auf einem gesperrten Weg über eine Brücke, durch eine Birkenallee zum Wald. Wir überqueren die Straße, wenden uns dann auf dem parallel verlaufenden geteerten Fußweg nach links und gehen auf diesem circa 1,5km in östlicher Richtung, bis er in die nach rechts abzweigende Straße nach Schönmühl mündet. Dieser Straße folgen wir bergab bis zum Sägewerk. Dann geht es wieder nach rechts durch den Holzlagerplatz zum westlichen Loisachufer und weiter auf einem Feldweg flussaufwärts unter der Eisenbahnbrücke hindurch. Der Feldweg geht in einen Fußweg über, dem wir in südwestlicher Richtung und stets parallel zur Loisach folgen. Nach etwa 4 km am Fluss entlang treffen wir auf die Bundesstraße 472. Auf dieser gehen wir ein kurzes Stück nach links über die Loisach und sind damit im Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen. Nach der Loisachbrücke gehen wir auf einen am östlichen Flussufer verlaufenden Fahrweg und folgen diesem flussabwärts einige hundert Meter in nordöstlicher Richtung bis zur Mündung eines Baches. Dieser wird überquert. Unmittelbar danach biegen wir nach rechts ab, und wandern ca. 1,5km auf teils gepflastertem Weg in östlicher Richtung direkt auf Bichl zu. Wir gehen rechts die Brücke über die Umgehungsstraße und links nach Bichl. Über die Bahn und durch den Friedhof können wir einen kleinen Abstecher zur St. Georgs-Kirche machen; sie steht auf einem „Bühel“, der dem Dorf Bichl seinen Namen gegeben hat. Ohne diesen Abstecher, bzw. nach diesem gehen wir auf der Sportplatzstraße rechts ein kurzes Stück geradeaus nach Süden weiter, bis wieder die Straße erreicht wird. Dort führt schräg gegenüber, unmittelbar westlich des Bahnübergangs, die geteerte und später von einer Allee gesäumten Meichelbeckstraße weiter nach Benediktbeuern.

Zum letzten Kloster unseres Weges: Benediktbeuern

Schon von weitem sieht man die Klosteranlage Benediktbeuern rechts der Straße liegen. Am Ortseingang führt die Don-Bosco-Straße direkt zum Kloster. Es lohnt sich, das älteste Kloster (739 von Bonifatius geweiht) Oberbayerns zu bestaunen. Trotz mehrmaliger Zerstörung sind im Kreuzgang und im Erdgeschoss des Konventbaus Reste vom romanisch-spätgotischen Kloster aus dem 12. bis 15. Jahrhundert erhalten geblieben. Weiterhin sollte man nicht versäumen im Klosterbereich die Fraunhofer Glashütte (Museum: Eintritt frei) und das kleine Museum des Zentrums für Umwelt und Kultur im ehemaligen Maierhof zu besuchen.

Die letzte Etappe nach Kochel hinaus

Unser Weg führt am Bahndamm weiter in südlicher Richtung bis zu einer Bahnunterführung. Hier gehen wir rechts. Kurz darauf kommt eine Weggabelung, an der wir uns rechts Richtung Kochel halten. Wir erreichen das Moosgebiet: ebenes Weideland weit und breit, verstreute Feldscheunen, Busch- und Baumwerk dazwischen, die Berge im Blickfeld und vorab Filz und Moose. An einer Bausch- und Baumreihe kommen wir zur Lainbachbrücke, die wir überqueren und gleich danach links abbiegen. Vor Brunnenbach gabelt sich der Weg. Wir halten uns links am Hof vorbei, auf dem Pflasterweg in die Wiesen, bis wir zum Wanderparkplatz am Bahndamm kommen. Von hier sind es 3km bis Kochel. Wir queren eine Kreuzung, gehen also nicht über das Bahngleis, sondern an diesem entlang. Schließlich erreichen wir den Strümpfelbach, gehen links in den Ort und rechts zum Bahnhof. Kochel ist ein Ort, dessen Ursprung in die Keltenzeit zurückreicht. Ein Kloster wurde im Jahre 739 von drei gräflichen Brüdern aus dem Geschlecht der Huosi gegründet, dem sie den Namen „Am Köchel“ – Hügel gaben. Berühmt ist Kochel aber durch den Schmied in Kochel, Balthasar Mayer geworden, der 1705 in der Bauernschlacht von Sendling, bis zum Schluss heldenhaft kämpfend, gefallen ist. So gibt es viel Sehens- und Erlebenswertes am Ende dieser langen Wanderung, die voller Höhepunkte war und von der man manche Erinnerung mit nach Hause nehmen wird, vielleicht sogar mit dem festen Wunsch verbunden, das eine oder andere Stück noch einmal zu wandern, vielleicht den einen oder anderen Abstecher zu machen, abseits der Route mit den Krummstäben. Dank der guten Beschilderung können schöne Rundwanderungen entdeckt werden. Wer sich gerne auf Ratschläge Sachkundiger verlassen will, findet sie unter den Mitarbeitern der Tourist-Informationsstellen.

Rechte am Text: Tourismusverband Pfaffenwinkel

Wegkennzeichen

Zwei blaue Bischofsstäbe auf weissem Grund

Ausrüstung

Wetterfeste Bekleidung, festes Schuhwerk, Proviant

Sicherheitshinweise

Die Fernroute verläuft parallel zum Gebirge, also ohne anstrengende Steigungen. Eine gemütliche und sinnenfrohe Strecke, zu Fuß oder auch mit dem Rad.

Weitere Infos / Links

Gästeinformation Benediktbeuern: www.benediktbeuern.de

Anfahrt

Über die A7 oder A96, weiter über die B12  und B472 nach Marktoberdorf

Parken

In Marktoberdorf

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Marktoberdorf

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