Das Erzgebirge ist ein etwa 300 Millionen Jahre altes Mittelgebirge im Osten Deutschlands und bildet die natürliche Grenze zwischen Sachsen und Böhmen. Die höchste Erhebung ist der Fichtelberg mit 1215 m. Im Winter locken die Skigebiete mit Pisten, Loipen, Rodel- und Eisbahnen, etwa am Fichtelberg oder die Kammloipe zwischen Johanngeorgenstadt und Schöneck, eine der längsten gespurten Loipen Deutschlands. Im Sommer laden Berge und Täler zum Wandern, Biken oder Radfahren ein.
Der Name Erzgebirge stammt vom Bergbau, der über acht Jahrhunderte lang die Wirtschaft, Sozialstruktur und Kultur der Region prägte. Viele der Traditionen, die von den Bergarbeitern begründet wurden, können wir noch nacherleben, so etwa in Besucherbergwerken und in ehemaligen Zentren des Bergbaus, die saniert und touristisch zugänglich gemacht wurden. Entlang der Ferienstraße „Silberstrasse“ finden wir alte Bergwerksanlagen und technische Denkmale, aber auch Hallenkirchen, Bürgerhäuser sowie Sakral- und Profankunst.
Rund 2000 km markierte Wanderwege, darunter Streckenabschnitte des Europäischen Fernwanderweges E3 und des Fernwanderweges Eisenach-Budapest, führen uns durch das beliebte Wandergebiet des Erzgebirges, in dem wir neben kulturellen auch viele landschaftliche Sehenswürdigkeiten vorfinden. Im „Naturpark Erzgebirge/Vogtland“ können wir mit 120 km Luftlinie den längsten Naturpark Deutschlands durchwandern.
Hier gelangt Ihr zur offiziellen Seite der Region
www.erzgebirge.de