Burg Stahleck entstand um die Wende des 11./12. Jahrhunderts auf Resten einer älteren Fliehburg und diente dazu, den Bacharacher Besitz der Kölner Kurfüsten zu sichern. Eine architektonische Besonderheit in Deutschland ist ihr wassergefüllter Halsgraben. Später gelangte sie in den Besitz der Pfalzgrafen bei Rhein, die Stahleck zu einer Zollburg für den Rheingauischen Weinhandel machten, und danach der Wittelsbacher. Die Burg, die im Laufe des 15. und 16. Jahrhunderts an Bedeutung verlor, wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört. Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz ließ sie zwischen 1925 und 1967 zu einer Jugendburg wiederaufbauen. Auch heute dient sie als Jugendherberge und kann daher von Innen nicht besichtigt werden. Die Aussichtsterasse bietet aber einen herrlichen Ausblick auf das Rheintal.
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