Die im 11.
Jahrhundert von den Vögten der Abtei Kornelimünster erbaute Burg Sooneck, diente in den Folgejahren den Herren von Hohenfels als "Raubritternest", weshalb sie 1282 von König Rudolf
von Habsburg zerstört wurde. Ein Verbot verhinderte den Wiederaufbau bis 1349. Die neu errichtete Burg war erst Besitz der Familie von Waldeck, später der Familie von Breidbach zu Bürresheim. Nach dem Aussterben der Adeslgeschlechter verfiel die Burg zu einer Ruine, bis sie 1843 vom preußischen Kronprinz Friedrich Wilhelm IV. und seinen Brüdern gekauft und zum Jagdschloss umgebaut wurde. Die Wohnräume beherbergen neben Möbeln im Stil der Neugotik und des Biedermeiers einige Gemälde aus dem Besitz der Familie Hohenzollern der köth-wanscheidschen Familienstiftung. Die Räume können mit einer Führung besichtigt werden, es gibt auch eine Burgschänke.
Öffnungszeiten:
April - September: 9 - 18 Uhr
Oktober - November, Januar - März: 9 - 17 Uhr
Letzter Einlass 45 Minuten vor Schließung.
Im Dezember und am ersten Werktag der Woche geschlossen.
Besichtgung nur mit Führung.