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  • Unser Weg führt über den Westrücken.
  • Nach dem Aufstieg durch den Wald genießen wir den ersten Ausblick.
  • Am Reichenhaller Haus.
  • Das Reichenhaller Haus am Hochstaufen.
  • Am Gipfel eröffnet sich uns ein spektakulärer Ausblick auf Bad Reichenhall.
  • Ausblick vom Hochstaufen.
  • Gipfelkreuz.
  • Wir schauen vom Gipfel weit in die Ebene.
Schwierigkeit:
schwer
Strecke:
9,4 km
Aufstieg:
1330 m
Abstieg:
1330 m
Dauer:
5:0 h
Niedrigster Punkt:
664 m
 
Höchster Punkt:
1724 m
 
Bewertungen:
(2)
 
 
Kondition:
Technik:
Erlebnis:
Landschaft:

Die Tour

Die anstrengende Tour erfordert Trittsicherheit und belohnt uns mit herrlichen Ausblicken und Einkehrmöglichkeiten.

Start der Tour

Parkplatz beim Berggasthof „Padingeralm“

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz aus gehen wir bergauf zur Fahrstraße und biegen direkt nach links auf einen Forstweg ab, der uns auf einen kleineren Parkplatz führt. Von nun an ist der Weg sehr gut ausgeschildert und markiert. Unser Weg folgt dem weißen Schild der DAV-Sektion Bad Reichenhall „Über Bartlmahd zum Reichenhaller Haus und Hochstaufen 2 1/2 - 3 Std.“ Hier befindet sich auch die Markierung, an der wir uns von nun an orientieren. Sie besteht aus weiß-rot-weißen Balken. Bald trennt sich unser Weg vom Klettersteig der „Steinernen Jäger“, der nur für geübte Kletterer empfohlen wird. Selbst diese sollten über den sehr anspruchsvollen Weg nur aufsteigen, ein Abstieg auf dieser Route ist nicht ratsam. Wir folgen dem Schild „Hochstaufen Normalweg über Bartlmahd, leicht, 2 1/2 Stunden“ nach links auf einen Pfad, der uns steil ansteigend durch den Wald führt. Der Steig ist sehr gut befestigt und gepflegt. Wenn sich der Mischwald auf Höhe eines Geröllfeldes lichtet, hat man den ersten schönen Ausblick (1) auf den ewigen Schnee der Zentralalpen. Nach einem längeren Waldstück folgt nun eine baumfreie, felsige Passage. Kurz nach einer langen Linkskurve erreichen wir eine Aussichtsbank (2), die uns direkt links am Wegesrand zu einer Rast mit einem großartigen Panorama einlädt. Nun führt der Weg oberhalb der Baumgrenze durch steinige, kaum bewachsene Abschnitte. Bei der Bartlmahd wird es noch kurz etwas grüner, dann steigen wir auf in Richtung Westrücken des Hochstaufen. Der Pfad über den Rücken ist technisch nicht schwer zu begehen, aber er hat einige recht ausgesetzte Passagen. Diese erfordern eine gewisse Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Bereits auf dem Rücken werden wir mit weiteren schönen Ausblicken für die Anstrengungen des Aufstieges belohnt. Der Weg führt dann weniger exponiert zum Reichenhaller Haus (3). In der Hütte des Deutschen Alpenvereins können wir uns stärken und von der Terrasse den schönen Blick ins Tal genießen. Zum Gipfel sind es nur noch wenige Meter, so dass man die Rast auch beim Abstieg einlegen kann. An einer kleinen Kapelle vorbei steigen wir nach oben, vielleicht kreuzen gerade Kletterer unseren Weg, die über den „Steinernen Jäger“ heraufgekommen sind. Oben beim Gipfelkreuz des Hochstaufen (4) genießen wir einen fantastischen Rundblick: Dabei schaut man weit ins Alpenvorland und erkennt den Chiemsee mit seinen Inseln sowie den Waginger See. Wir sehen Salzburg und blicken steil nach unten auf Bad Reichenhall und die Saalach. Und wir schauen auf die Zentralalpen und sehen bei klarer Sicht den Hohen Dachstein im Osten, die Hohen Tauern im Süden und den Wilden Kaiser im Westen. Obwohl „nur“ 1771 m hoch, zählt der Hochstaufen als Aussichtsgipfel zu den imposantesten in Deutschland.
Das erklärt sich durch seine exponierte Lage am Rand zur Ebene, vergleichbar zur Kampenwand und zur Hochplatte im Westen. Nachdem wir dieses Panorama in allen Zügen genossen haben, beginnt unser Abstieg. Im Reichenhaller Haus gibt es auch die Möglichkeit zur Übernachtung. Nicht wenige Wanderer nutzen dieses Angebot, um Sonnenaufgang und Sonnenuntergang hier oben erleben zu können. Auf dem Westrücken sollte man gerade beim Abstieg vorsichtig und konzentriert sein. Wir gehen den Weg zurück, wie wir ge­kommen sind. Am Ende der Tour kann man in der Hütte auf der Padinger Alm diese herrliche Wanderung ausklingen und die schönsten Momente Revue passieren lassen. Die Besteigung des Hochstaufen über die Bartlmahd stellt keine besonderen technischen Ansprüche. Der Steig ist auch auf dem Westrücken sehr gut ausgebaut. Doch Wanderer, die Schwindelprobleme haben oder nicht trittsicher sind, sollten auf diese Wanderung eher verzichten. 

Anfahrt

A8 Abfahrt Bad Reichenhall, in Bad Reichenhall Richtung Nonn/Padingeralm

Parken

Parkplatz beim Berggasthof „Padingeralm“

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug bis zum Bahnhof Bad Reichenhall, weiter zu Fuß zur Padingeralm

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Blick auf den Königssee.
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Weitere Regionen der Tour:

Bad Reichenhall
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Bayern
Deutschland

Kalorienverbrauch

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